Zwei Personen gehen die Treppe in den Salzburger Eisriesenwelten hinauf © SalzburgerLand Tourismus
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Eisriesenwelt Werfen: Besuch ab Salzburg

Die Eisriesenwelt Werfen ist die größte Eishöhle der Welt und von 1. Mai bis 1. November täglich geöffnet. Im Inneren liegt die Temperatur auch im Hochsommer um den Gefrierpunkt. Vom Hotel Scherer in der Stadt Salzburg sind es rund 55 Autominuten, mit Bahn und Zubringerbus rund 1,5 Stunden.

Eisriesenwelt Werfen auf einen Blick

Saison täglich 1. Mai bis 1. November
Kassa 8.30 bis 15.00 Uhr
Seilbahn 8.45 bis 15.20 Uhr
Führung 9.30 bis 15.45 Uhr·Dauer rund 75 Minuten
Temperatur um 0 Grad, ganzjährig
Zeitbedarf rund 3 Stunden vor Ort
Ab Hotel Scherer rund 55 Minuten mit dem Auto·mit Bahn und Zubringerbus rund 1,5 Stunden
Ticket 2026 Erwachsene 45 Euro an der Kassa·41 Euro im Onlineshop

Wann ist die Eisriesenwelt geöffnet?

Die Höhle ist täglich vom 1. Mai bis 1. November geöffnet. In den Wintermonaten bleibt sie geschlossen.

  • Kassa im Besucherzentrum: 8.30 bis 15.00 Uhr
  • Seilbahn zur Höhle: 8.45 bis 15.20 Uhr
  • Führungen in der Höhle: 9.30 bis 15.45 Uhr
  • letzte Talfahrt mit dem Linienbus: 17.42 Uhr

Was kostet der Eintritt in die Eisriesenwelt?

Das Kombi-Ticket umfasst Höhlenführung und Seilbahn. Online gekauft ist es günstiger als an der Kassa.

Kombi-Ticket 2026 An der Kassa Im Onlineshop bis zu 4 Euro günstiger
Erwachsene 45 Euro 41 Euro
Jugendliche 15 bis 18 Jahre 32 Euro 30 Euro
Kinder 5 bis 14 Jahre 24 Euro 22 Euro

Mit dem Onlineticket buchen Sie ein Zeitfenster von 30 Minuten für den Einlass. Wer die Reservierungszeit versäumt oder erst vor Ort kauft, bekommt nur noch Restplätze und muss mit Wartezeit rechnen.

Ticketshop unter: www.eisriesenwelt.at

Ist der Besuch der Eisriesenwelt gefährlich?

Gefährlich im eigentlichen Sinn ist der Besuch nicht. Die Höhle steht unter Denkmalschutz und darf nur mit Führung betreten werden, die Wege sind gesichert. Anstrengend ist er aber sehr wohl.

  • In der Höhle sind 134 Höhenmeter zu überwinden, das entspricht dem Treppenhaus eines 40-stöckigen Hochhauses
  • der Betreiber rät stark gehbehinderten sowie herz- und kreislaufkranken Personen vom Besuch ab
  • der Fußweg von der Seilbahn-Bergstation zur Höhle ist ein gesicherter Alpinsteig in ausgesetzter Lage, Schwindelfreiheit ist erforderlich
  • das Führungstempo richtet sich nach der Gruppe

Wer unsicher ist, ob die Kondition reicht: Der Weg lässt sich nicht abkürzen, und in der Höhle gibt es keinen vorzeitigen Ausstieg.

Darf man in der Eisriesenwelt fotografieren?

In der Höhle Fotografieren und Filmen nicht gestattet

Das Verbot gilt im gesamten Höhleninneren. Der Betreiber begründet es mit organisatorischen Gründen.

Außerhalb der Höhle Fotografieren erlaubt

Am Höhlenportal, an der Bergstation und entlang der Zustiege dürfen Sie fotografieren.

Der Blick vom Höhleneingang reicht über das Salzachtal bis zu den Hohen Tauern. Wer Bilder mitnehmen will, macht sie hier.

Ist die Eisriesenwelt für Kinder geeignet?

Es gibt kein Mindestalter. Der Betreiber überlässt die Entscheidung den Eltern und weist darauf hin, dass Kleinkinder bis etwa drei bis vier Jahre mit dem Marsch durch die kalte Höhle oft überfordert sind.

  • Kein Zutrittsverbot Kinder jeden Alters dürfen mit in die Höhle.
  • Unter drei bis vier Jahren Nach Erfahrung des Betreibers ist der Weg dann meist zu viel.
  • Kinderwagen Wegen der Treppen nicht möglich.
  • Mütze und Handschuhe Auch für Kinder einpacken, im Inneren liegt die Temperatur um 0 Grad.

Für Familien gibt es im Hotel Scherer Dreibett- und Vierbettzimmer.

Wie kommt man von Salzburg zur Eisriesenwelt?

Mit dem Auto rund 55 Minuten
  • Hotel Scherer, Stadt Salzburg Start
  • Bergstraße ab Werfen 5 Kilometer, asphaltiert und mautfrei
  • Besucherzentrum im Juli und August an Regentagen knappe Parkplätze, dann fährt ein Shuttle ab Werfen
Mit Bahn und Bus rund 1,5 Stunden
  • Hotel Scherer zum Hauptbahnhof zehn Gehminuten, Lage und Anreise
  • Bahn nach Werfen rund 45 Minuten, mehrmals stündlich
  • Zubringerbus ab Bahnhof Werfen 8.26, 10.26, 12.26 und 14.26 Uhr, sonst ab Busabfahrplatz Gries alle 25 Minuten, kostenpflichtig
  • Besucherzentrum Gruppen bitte vorher reservieren
Ab dem Besucherzentrum für alle gleich
  • rund 20 Minuten zu Fuß vom Parkplatz zur Seilbahn
  • Seilbahn zur Bergstation
  • weitere 20 Minuten zu Fuß zum Höhleneingang
  • wer ab dem Tal zu Fuß aufsteigt, braucht 1,5 bis 2 Stunden bis zur Seilbahn

Hinweis zu Routenplanern: Google Maps rechnet für die öffentliche Verbindung über drei Stunden. Der Zubringerbus ab Werfen ist dort nicht hinterlegt, stattdessen wird der zweistündige Fußweg auf den Berg eingeplant. Mit dem Bus dauert die Anreise rund 1,5 Stunden.

Wann startet man am besten?

Die drei Etappen haben unterschiedliche Betriebszeiten. Entscheidend ist die letzte Führung um 15.45 Uhr: Wer sie erreichen will, muss deutlich früher an der Kassa sein, weil zwischen Besucherzentrum und Höhleneingang zweimal 20 Minuten Fußweg und die Seilbahn liegen.

Kassa
8.30 bis 15.00
Seilbahn
8.45 bis 15.20
Führung
9.30 bis 15.45
8 Uhr1012141617.42
  • Onlineticket vorab kaufen: Es sichert ein Einlassfenster von 30 Minuten und ist günstiger als der Kauf an der Kassa.
  • Wer die Reservierungszeit versäumt oder erst vor Ort kauft, bekommt nur noch Restplätze und muss mit Wartezeit rechnen.
  • Im Juli und August werden die Parkplätze an Regentagen knapp. Dann fährt ein Shuttle ab Werfen.

Die letzte Talfahrt mit dem Linienbus ist um 17.42 Uhr, im Diagramm die goldene Marke. Wer früh starten will, frühstückt im Hotel Scherer bereits ab 6:30 Uhr.

Wer hat die Eisriesenwelt entdeckt?

Die Höhle liegt hoch über dem Salzachtal, ihr Portal ist vom Tal aus nicht zu sehen. Deshalb blieb sie lange unbekannt.

  1. 1879 Die Entdeckung Der Salzburger Naturforscher Anton von Posselt-Czorich dringt allein rund 200 Meter in die Höhle vor. Eine steile Eiswand zwingt ihn zur Umkehr. Seinen Umkehrpunkt markiert er mit einem Kreuz, dem Posselt-Kreuz.
  2. 1880 Der Bericht Posselt-Czorich veröffentlicht einen ausführlichen Bericht in der Zeitschrift des Alpenvereins. Danach gerät die Höhle wieder in Vergessenheit.
  3. 1912 Weiter als Posselt Alexander von Mörk, Begründer der Salzburger Höhlenforschung, wird durch den Bericht auf die Höhle aufmerksam und dringt mit Benno Pehany tiefer vor als sein Vorgänger.
  4. 1920 Die Erschließung Nach dem Ersten Weltkrieg erforschen Friedrich und Robert Oedl sowie Walter Czernig die kilometerlangen Gänge. Es entstehen die erste Forscherhütte und die ersten Steiganlagen.
  5. Heute 42 Kilometer So weit ist das Höhlensystem inzwischen erforscht. Zugänglich ist davon rund ein Kilometer, und nur mit Führung.
Eisriesenwelt Werfen

Ausflug zur Eisriesenwelt geplant?

Das Hotel Scherer liegt zehn Gehminuten vom Salzburger Hauptbahnhof, das Frühstücksbuffet startet um 6:30 Uhr. So sind Sie vor den Reisegruppen an der Höhle.

Hotel Scherer

Häufige Fragen – kurz beantwortet

Wie lange dauert der Besuch der Eisriesenwelt?
Für den gesamten Besuch mit Fußwegen, Seilbahn und Führung sollten rund drei Stunden eingeplant werden. Die Führung selbst dauert etwa 75 Minuten.

Was soll man in die Eisriesenwelt anziehen?
Warme Kleidung und festes, rutschfestes Schuhwerk. Mütze und Handschuhe sind auch im Hochsommer sinnvoll, da die Temperatur in der Höhle um den Gefrierpunkt liegt.

Sind Hunde in der Eisriesenwelt erlaubt?
Ja. Der Betreiber rät aber dazu, den Hund nur mitzunehmen, wenn er mit Treppen keine Probleme hat.

Ist die Eisriesenwelt auch bei Regen einen Besuch wert?
Ja, in der Höhle spielt das Wetter keine Rolle. An Regentagen im Juli und August ist der Andrang allerdings deutlich größer, und die Parkplätze werden knapp.

Muss man Tickets vorher online kaufen?
Empfehlenswert ist es. Die Kapazität ist begrenzt, das Onlineticket sichert ein Einlasszeitfenster von 30 Minuten und ist günstiger als der Kauf an der Kassa.

Wie weit ist die Eisriesenwelt von Salzburg entfernt?
Vom Hotel Scherer in der Stadt Salzburg sind es rund 55 Minuten mit dem Auto. Mit der Bahn nach Werfen und dem Zubringerbus zum Besucherzentrum dauert die Anreise rund 1,5 Stunden.